Eine Weinprobe zu Hause ist eine der schönsten Arten, Wein kennenzulernen – gesellig, lehrreich und ohne Druck. Man braucht dafür weder Fachwissen noch teure Weine, nur ein Thema, ein paar Flaschen und Neugier. Als Geschenk ist sie ideal: Ein Gutschein für einen gemeinsamen Verkostungsabend, kombiniert mit einem Tasting-Set, ist persönlicher als jedes Paket. So gelingt der Abend.
Unsere Empfehlungen auf einen Blick
1. Ein Thema wählen
Eine Weinprobe wird spannender, wenn die Weine etwas gemeinsam haben – so lassen sich Unterschiede besser erkennen. Bewährte Themen:
- Eine Rebsorte, verschiedene Länder: Riesling aus der Pfalz, dem Elsass und Österreich – oder Sauvignon Blanc aus der Loire, Neuseeland und der Steiermark.
- Ein Land, verschiedene Rebsorten: Einmal quer durch Italien oder Spanien.
- Preisprobe: Drei Weine derselben Rebsorte zu 6, 15 und 30 Euro – blind verkostet. Oft mit überraschendem Ergebnis.
- Alt gegen jung: Derselbe Wein aus zwei Jahrgängen.
- Wein und Essen: Ein Wein, drei Speisen – wie verändert sich der Geschmack?
2. Wie viele Weine, wie viel Wein?
Vier bis sechs Weine sind ideal. Pro Wein und Person reichen 50 bis 70 ml – eine Flasche reicht also für 10 bis 12 Probierschlucke. Für eine Runde von sechs Personen genügt damit eine Flasche pro Wein. Wasser und Spucknäpfe (ein Krug oder Sektkühler genügt) gehören dazu.
3. Die richtige Reihenfolge
- Weiß vor Rot, leicht vor schwer, jung vor alt, trocken vor süß.
- Schaumwein zu Beginn als Auftakt.
- Süßwein oder Portwein zum Abschluss.
4. So wird verkostet
- Sehen: Glas gegen einen weißen Hintergrund halten. Welche Farbe, wie intensiv, wie klar?
- Riechen: Erst ohne Schwenken riechen, dann schwenken und erneut riechen. Welche Früchte, Blüten, Gewürze?
- Schmecken: Einen kleinen Schluck nehmen, im Mund verteilen. Wie sind Süße, Säure, Tannin, Alkohol, Körper?
- Abgang: Wie lange bleibt der Geschmack nach dem Schlucken (oder Ausspucken)?
- Notieren: Kurze Stichworte und eine persönliche Bewertung – zum Beispiel 1 bis 5 Sterne.
Flaschen in Papiertüten oder Alufolie wickeln und nummerieren. Ohne Etikett urteilt man unvoreingenommen – und Diskussionen werden lebhafter. Wer es professionell mag, verwendet schwarze Blindverkostungsgläser.
5. Snacks: Was passt?
Neutrale Begleiter, die den Gaumen zwischen den Weinen „neutralisieren“: Weißbrot, Baguette, ungesalzene Cracker, stilles Wasser. Zum Ende darf eine Käseplatte kommen – Hartkäse wie Comté oder Bergkäse sind besonders weinfreundlich. Schärfe, starke Gewürze und Schokolade stören die Verkostung.

Zubehör für die Weinprobe
Gleiche Gläser für alle Weine sind wichtig, damit die Form das Ergebnis nicht verfälscht. Ein fertiges Probierset nimmt die Weinauswahl ab, ein Weinjournal hält Eindrücke fest.
GEILE WEINE Mini-Tasting-Set (12 × 0,1 l)
Zwölf kleine Flaschen mit Weiß-, Rot- und Roséweinen verschiedener Rebsorten von bekannten Winzern – ein fertiges Set für die Weinprobe zu Hause.
- Ideal für eine Weinprobe
- Kleine Portionen
- Große Vielfalt
- Höherer Literpreis
Passt zu: Weinproben und Entdecker.
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Universelle Verkostungsgläser mit 260 ml aus dünnwandigem Kristallglas, entwickelt mit Sommeliers für Rot-, Weiß- und Schaumwein.
- Einheitliche Gläser für Weinproben
- Dünnwandig
- Sechs Stück
- Klein – eher zum Probieren als Genießen
Passt zu: Weinproben zu Hause.
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Schwarze, undurchsichtige Verkostungsgläser mit 350 ml – die Farbe des Weins bleibt verborgen, die Nase muss entscheiden. Aus bleifreiem Kristallglas, hergestellt in Deutschland.
- Echte Blindverkostung
- Robust
- Ungewöhnliches Geschenk
- Teuer für sechs Gläser
- Für den Alltag ungeeignet
Passt zu: Weinkenner und Weinproben-Fans.
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Hardcover-Notizbuch mit Themenseiten, um getrunkene Weine, Aromen und Erinnerungen festzuhalten.
- Hochwertiges Hardcover
- Vorstrukturierte Seiten
- Persönliches Weinarchiv
- Will regelmäßig gefüllt werden
Passt zu: Genießer, die ihre Lieblingsweine notieren.
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Bunte Silikon-Clips, die an den Glasrand gesteckt werden – so weiß jeder Gast, welches Glas seines ist.
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- Wiederverwendbar
- Sehr günstig
- Nichts für formelle Anlässe
Passt zu: Partys und Weinproben.
Preis auf Amazon prüfen (Affiliate-Link, öffnet in neuem Tab)Weinprobe als Geschenk
Verschenke den Abend gleich mit: einen selbstgestalteten Gutschein, ein Probierpaket mit passenden Weinen und vielleicht ein Weinjournal. Weitere Pakete stellen wir unter Wein-Probierpaket verschenken vor, für Fortgeschrittene ist ein Aromaset eine tolle Ergänzung.
Ein Thema, vier bis sechs Weine, gleiche Gläser, Wasser und Brot – mehr braucht eine gelungene Weinprobe nicht. Weiß vor Rot, leicht vor schwer, und am Ende darf diskutiert werden. Und bitte: Niemand fährt danach Auto.
Häufige Fragen
Wie viel Wein braucht man für eine Weinprobe?
Pro Wein und Person etwa 50 bis 70 ml. Bei sechs Gästen reicht eine Flasche pro Wein.
Muss man bei einer Weinprobe ausspucken?
Nein, aber es hilft, einen klaren Kopf zu behalten – besonders bei vielen Weinen. Ein Spucknapf sollte immer bereitstehen.
Was schreibt man auf einen Verkostungsbogen?
Name des Weins, Farbe, Duft, Geschmack (Süße, Säure, Tannin, Körper), Abgang und eine persönliche Bewertung. Viele Weinjournale haben dafür vorgedruckte Seiten.
Bitte genieße Wein verantwortungsvoll. Unsere Inhalte richten sich an Erwachsene; Wein darf nicht an Personen unter 16 Jahren abgegeben werden.
Titelbild: Foto: Missvain, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)



